Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Die Auswirkungen sind stets gravierend. Die Lebensplanung kommt zum Stillstand, finanzielle Verpflichtungen aus Darlehen 
o. ä. können schnell in den finanziellen Ruin führen, denn die sozialen Sicherungsmechanismen leisten erst ab Eintritt der Erwerbsunfähigkeit, die Versorgungswerke der Ärzte, Zahnärzte, Veterinärmediziner und Pharmazeuten erst ab 100%iger Unfähigkeit zur Ausübung der ärztlichen oder pharmazeutischen Tätigkeit. 
 
Das Maß der eingetretenen Leistungseinschränkung ist so gravierend, dass es real kaum erreicht wird. Die absolute Mehrzahl der Berufsunfähigkeiten beruht auf einem Berufsunfähigkeitsgrad zwischen 50 und 75%.
 
Hier leistet ausschließlich die private Berufsunfähigkeitsvorsorge. Diese leistet bereits ab einer 50%igen Berufsunfähigkeit (Bezugnahme auf die konkrete Ausgestaltung der zuletzt ausgeübten Tätigkeit, daher erfolgt hier keine Verweisung). Die Gestaltung der Berufsunfähigkeitsvorsorge orientiert sich an Ihren persönlichen Wünschen - als reine Risikovorsorge, mit ausschliesslicher Berufsunfähigkeitsrentenleistung; als Kombiantion mit steuerfreier Kapitalanlage aus Risikogewinnen; als Kombination mit einer Altersrenten- oder Kapitallebensversicherung zur Absicherung einer ausreichenden Altersrentenleistung (s. auch Information zur Altersrente).
 
Eine Berufsunfähigkeitsvorsorge kann auch so gestaltet werden, dass die Beiträge steuerlich absetzbar sind. In der Variante einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung mit einer sogenannten Basis- oder Rürup-Rente (s. auch Information zur Altersrente) kann der Interessierte sich umfassend gegen das Risiko Berufsunfähigkeit und das Entstehen einer Altersrentenlücke absichern und gleichermaßen Steuervorteile nutzen. Auch ermittelt der erfahrene Berater den für Sie günstigsten Weg zur Vorsorge.
 
Bedenken Sie stets, dass eine eintretende Berufsunfähigkeit Sie nicht nur Ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit und damit Ihres Einkommens beraubt, sondern das auch eine erhebliche Altersrentenlücke entsteht, die es gleichermaßen zu schließen gilt, denn die Beiträge zum ärztlichen Versorungswerk können nicht in voller Höhe geleistet werden.